Das LOOX-Team beim Training. Bei allem Ehrgeiz stand natürlich der Spaß im Vordergrund
30. November 2020

Ekiden 2020

Wie funktioniert ein virtueller Marathon?

Das Jahr 2020 steht für Einschränkungen und das Corona-Virus. Sportler können sich nicht gemeinsam fit halten? Doch, können sie! Asics rief einen digitalen Staffellauf ins Leben, den Asics Ekiden. Natürlich nahm auch LOOX daran teil – mit Erfolg versteht sich!

Ekiden, die virtuelle Marathon-Staffel!

Ein Marathon (42,195 Kilometer) ist selbst für ambitionierte Läufer*innen eine riesige Herausforderung. Umso besser, wenn man sich die Strecke einteilen kann. Lauf-Trainer David von Asics: „Das Besondere am Ekiden ist, dass du es nicht alleine machst. Du trittst als Team an.“ Challenge accepted! LOOX stellte natürlich auch ein Team und nahm als eines von fast 8500 Teams aus der ganzen Welt am virtuellen Marathon teil.

Beim Marathon dürfen bis zu sechs Läufer*innen in einem Team teilnehmen. Dabei wird der Staffellauf hier nicht hintereinander auf einer Strecke absolviert, sondern jede*r Läufer*in kann seine/ihre Heimstrecke nutzen und virtuell den Staffelstab an den/die nächste*n Läufer*in weiterreichen. Bedingung: Ein*e Läufer*in muss mindestens fünf Kilometer abreißen. Das Ganze fand zwischen dem 11. und 22. November statt.

Was ist ein Ekiden?

Das Prinzip des Ekiden stammt aus dem Asics-Heimatland Japan und geht dabei bis ins 17. Jahrhundert zurück. Der erste Wettkampf fand 1917 statt. David: „Beim Ekiden geht es nicht um die individuelle Performance, sondern darum, als Team zusammenzuarbeiten. Die Stärke eines Teams kommt vom gegenseitigen Support, guter Kommunikation und davon, dass jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt.“ Also ein Konzept, wie gemalt für LOOX.

„Ich hasse das Laufen und werde es auch immer hassen“

Bei einem Team aus sechs Läufern*innen ist die Einteilung dreimal fünf Kilometer, zweimal zehn Kilometer und einmal 7,5 Kilometer. Die Langdistanz wurde im „Team LOOX“ von unserem „Roadrunner“ Lisa sowie Marketing-Managerin Sara übernommen. Für die 7,5 Kilometer opferte sich unser männliches Aushängeschild Florian und die drei Fünf-Kilometer-Abschnitte wurden von Lauf-Routinier Nancy, Laufanfängerin Paula und unserem Kraftpaket Franzi übernommen.

Sie war anfangs allerdings nicht sonderlich begeistert. Ihre Reaktion war zunächst: „Ich hasse das Laufen und werde es auch immer hassen.“ Ganz so schlimm war es dann aber doch nicht. Mit ihrem Ehrgeiz schaffte sie die Strecke dann schließlich auch in einer soliden Zeit von knapp über 30 Minuten. Auch Paula, deren Laufstrecke bisher nur aus dem Weg von der Haustür bis zum Auto bestand (und das auch nur bei Regen), war positiv von der Erfahrung überrascht. Paula: „Ich dachte anfangs wirklich nicht, dass ich großen Spaß an dieser Challenge haben könnte. Aber jetzt habe ich tatsächlich meine Leidenschaft für das Laufen entdeckt und freue mich darauf, meine Erfolge mit der Community zu teilen.“ Paula brauchte für die fünf Kilometer 36:24 Minuten. Respekt!

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An Lisa kam aber allerdings niemand aus dem Team heran. Sie riss die zehn Kilometer in weniger als 55 Minuten runter. Das ist zugegeben nicht ihr wirkliches Leistungsvermögen, denn momentan rennt sie nicht „allein“ (Schwangerschaft). Flo war durch die Leistung der Mädels entsprechend angespornt und schaffte die 7,5 Kilometer in knapp unter 37 Minuten. Nicht schlecht für einen Pumper. Der Lohn für das LOOX-Team: Zwischenzeitlich war man in der Kategorie „Mixed Corporate“ sogar an der Spitze. Am Ende reichte es hier immerhin zu einem sehr guten 16. Platz.

Was macht den Ekiden so gut?

Der Ekiden ist natürlich nicht nur toll, weil du keinen gesamten Marathon laufen musst. Menschen, die schon einmal diese Strecke gefinisht haben, werden jedem bestätigen, dass dies eines der geilsten Gefühle ist, die du als Sportler*in erleben kannst.

Nein, beim Ekiden geht es um ganz andere Werte. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen, als Team! Sich gegenseitig zu motivieren, zu unterstützen, ein Verantwortungsgefühl für die Gruppe zu entwickeln und das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Auch die guten Leistungen der Mitläufer*innen können dir für dein eigenes Training noch einen Extra-Push geben, um schließlich auf den Punkt deine beste Performance abzuliefern. Und das im Jahr 2020 – wo das eigentlich gar nicht möglich ist.

Daher ist das Konzept des Ekiden auch so perfekt für Arbeitsgruppen geeignet. Diese können die Erfahrungen des gemeinsamen Sporttreibens und das Erreichen eines Ziels wunderbar in den Arbeitsalltag und die tägliche Zusammenarbeit übertragen. Ekiden ist also die perfekte Teambuilding-Maßnahme – und dazu auch noch gesund.
Stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl, gesündere Mitarbeiter*innen – unter dem Strich also eine Win-Win-Situation für die Unternehmen und Angestellten*innen. Aber eure Chefs*innen sollten jetzt nicht wahllos anfangen, Laufschuhe für die Mitarbeiter*innen zu bestellen. Denn Laufschuh ist nicht gleich Laufschuh.

Darum solltest du nicht nur ein Paar Laufschuhe haben

Laufen ist der vielleicht älteste Sport der Welt – und vielleicht auch der einfachste. „LOOX-Roadrunner“ Lisa: „Ein Bein vor das andere, Tausende Wiederholungen. Kopf ausschalten und los, Rhythmus finden, schweben, vergessen und Endorphine-Strom genießen.“ Möchte man sich diesem schönen Sport jedoch ernsthafter widmen, sollte man beim wichtigsten Equipment – dem Schuh –keine Kompromisse machen.

Vor dem Kauf eines Laufschuhs musst du einige Dinge beachten und genau deine Ziele kennen. Das gilt für Profis, aber auch für Neueinsteiger. Willst du schneller werden oder längere Strecken laufen können? Möchtest du über asphaltierte Strecken rennen oder doch lieber im Gelände wirbeln?

Schuhe für längere Strecken beispielsweise zeichnen sich durch eine bessere Dämpfung aus, die ein „weicheres“ Laufen ermöglichen. Schuhe für höheres Tempo sind in der Regel leichter und „reaktionsfreudiger“. Für Läufe im Gelände ist Extra-Grip und mehr Schutz für die Gelenke erforderlich. Umknickgefahr!

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Dazu stellt sich die Frage nach der Stabilität. Verfügst du bereits über einen verfeinerten, sauberen Laufstil, kannst du andere Prioritäten setzen. Stabilität wird wichtig, wenn du zu einer überproportionalen Pronotation oder einer Rollbewegung nach innen neigst. Da beugt ein Plus an Stabilität im Schuh am Ende des Tages Verletzungen beim Laufen vor und verbessert deine Leistung. Daran orientiert sich dann unter anderem auch der Grad der Polsterung, die du im Schuh benötigst.

Und an dem Punkt wird deutlich, wie komplex der Kauf des richtigen Schuhs wirklich ist und warum auch Anfänger sich in einem Fachgeschäft beraten lassen sollten. „Normale“ Laufschuhe haben die Polsterung eher am hinteren Fuß, bei „spezielleren“ Schuhen ist diese mehr am Vorderfuß, andere Schuhe wiederum polstern den gesamten Fuß. Kaum ein Anfänger wird da in der Lage sein, ohne Beratung die richtigen Schuhe zu finden.

Es gilt: Je besser du dich vorbereitet hast und je mehr potenzielle Rückschläge du bereits im Vorfeld eliminiert hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine ersten Läufe direkt ein Erfolg werden.

Ekiden – jederzeit wieder

Der Ekiden war für alle Beteiligten in jedem Fall eine lohnende Erfahrung. Der virtuelle Staffel-Marathon ist auch für Laufgruppen eine tolle Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt zu messen. Und das in diesem seltsamen Jahr – Danke an Asics für diese Möglichkeit. Team LOOX hat Blut geleckt und ist im kommenden Jahr sehr gern wieder dabei!

Asics (Anima Sana In Corpore Sano – eine gesunde Seele in einem gesunden Körper) setzt beim neu entwickelten Novablast nicht nur auf optische Merkmale (knallige Farben: Neon-Orange, Blau, Pink), sondern auch auf eine technische Besonderheit. Lisa: „Neuerdings schwören die Laufschuh-Hersteller auf dicke Sohlen – auch bei schnellen Schuhen.“ Dazu gehört auch der Novablast. Das soll, laut Asics, die Belastung der Unterschenkel reduzieren und das Aufsetzen auf den Boden bequemer machen.
Lisa hat den Novablast für LOOX getestet. Ihr Fazit: „Der Schuh macht es möglich, auch längere Strecken mit zügigem Tempo durchaus angenehm gedämpft und dennoch ohne gefühlte Betonklötze an den Füßen zurückzulegen. Bei wirklich flotten Intervallen werden ich jedoch auf härtere Schuhe zurückgreifen, da ich den direkten Bodenkontakt mag und brauche.“